Der Verein

- Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband -
- Träger der freien Jugendhilfe -

 

Aus den seit 2007 von dem Düsseldorfer Künstler Wolfgang Wimhöfer durchgeführten Projekten zwischen Schulen und Seniorenzentren zum Thema Hydranten und Radschläger ist im Oktober 2009 der Verein Jung trifft Alt Düsseldorf e.V. hervorgegangen.

Sein Zweck ist die nachhaltige Förderung der Jugendpflege, der Altenhilfe sowie der Kunst. Dieser Zweck wird verwirklicht durch Interaktionen zwischen Jung und Alt mit den Mitteln der Kunst sowie durch die Realisierung von generationsübergreifenden Kunstprojekten.

 

Vereinsziel und Zweck

Der Zweck des 2009 von Wolfgang Wimhöfer im Rahmen eines Kunstprojektes mit Schulen und Seniorenzentren gegründeten Vereins ist die nachhaltige Förderung der Jugendpflege, der Altenhilfe sowie der Kunst. Dieser Zweck wird verwirklicht durch Interaktionen zwischen Jung und Alt mit den Mitteln der Kunst sowie durch die Realisierung von generationsübergreifenden Projekten und Aktionen. Die Aktivitäten des Vereins dienen der Verbesserung des Dialogs der Generationen im Rahmen des demografischen Wandels.

Der Verein ist seit 2012 Mitglied im "Paritätischen Wohlfahrtsverband", offizieller Träger der freien Jugendhilfe und wird zum Beispiel von der „Aktion Mensch“, dem "LVR-Landesjugendamt" und der "Stiftung van Meeteren" gefördert. Mit Bescheid des Finanzamtes Düsseldorf-Süd vom 07.07.2016 ist der Verein unter der Steuernummer 106/5748/2420 weiter als gemeinnützig anerkannt. Er ist beim Amtsgericht Düsseldorf im Vereinsregister unter der Nummer VR10258 eingetragen.

Das Anliegen des Vereins ist, Jung und Alt mit ihrer näheren Umgebung vertraut zu machen, historische, kulturelle und gesellschaftliche Zusammenhänge zu erarbeiten und zu erkennen, sowie das Heimat- und Gemeinschaftsgefühl zu verstärken. Da die Zielgruppe über unterschiedliche Erfahrungen und Fähigkeiten verfügt, wird durch den gemeinsamen Beitrag im Ergebnis die soziale Kompetenz und das Arbeiten in einem Team gefördert. Des weiteren bietet der Verein den Umgang und das Erlernen von Programmieren und Bildbearbeitung am Computer an, um einerseits den kreativen Umgang mit dem Rechner zu fördern, aber auch, um im Hinblick auf eine berufliche Ausrichtung der Heranwachsenden Perspektiven aufzuzeigen.

Der Verein hat seinen Sitz in Düsseldorf-Friedrichstadt, ein Stadtteil mit einem hohem Anteil von Alleinerziehenden und Einwohnern mit Migrationshintergrund. Vor diesem Hintergrund möchte der Verein dazu beitragen, dass sich die Lebenssituation von Jung und Alt hier durch die Teilnahme an Angeboten aus Kunst und Kultur nachhaltig verbessert.

Kinder und Jugendliche lernen im Umgang mit älteren Menschen eine neue partnerschaftliche Form des Zusammenlebens. Sie werden im Zuge des Demografischen Wandels für alte Menschen sensibilisiert, nehmen deren Sorgen und Probleme wahr und entwickeln Verantwortung für die ältere Generation. Für Senioren sind Kinder und Jugendliche eine Quelle der eigenen Aktivität und Lebensfreude. Durch die gemeinsame Arbeit werden alle motiviert, Hemmschwellen zu überwinden und sich auf kreative Prozesse einzulassen. Gleichzeitig dient die Partnerschaft der sozialen Vorsorge und verhindert die soziale Ausgrenzung Einzelner. Auch fördert der Verein lernbehinderte Kinder und Jugendliche maltherapeutisch und hilft aktuell mit, Kinder und Jugendliche von Flüchtlingen zu integrieren.

 

Projektarbeit

Ausgehend von Wolfgang Wimhöfers Projekt Rat(d)schlag (Kinder schlagen ein Rad für Senioren - Senioren geben Kindern einen Ratschlag) führt der Verein Kunst- und Kochprojekte mit und für Jung und Alt durch. Diese Projekte haben das Ziel, Kindern eine partnerschaftliche Form des Zusammenseins mit älteren Menschen zu vermitteln. Den Senioren wird bewusst, wie wichtig ein frühzeitiger Zugang zu Kunst und Kultur für die Bildungschancen der Kinder ist. Gleichzeitig ist ihr Engagement eine Quelle für die eigene Lebendigkeit und Lebensfreude; sie werden motiviert, Hemmschwellen zu überwinden und sich auf kreative Prozesse einzulassen. Dabei geben Sie Lebensweisheiten an die Kinder weiter, die ansonsten in Vergessenheit geraten würden. Durch eine spielerisch-künstlerische Heranführung an eine gesunde Ernährung wird dem Aspekt einer nachhaltigen Ernährungsumstellung der Kinder Rechnung getragen. Erste Versuche ergaben eine hohe Begeisterung der Kinder für Ernährungsexperimente mit Formen und Farben.

Besonderes Anliegen des Vereins ist es, Senioren in Pflegeeinrichtungen nachhaltig mit Kindern in Kontakt zu bringen, um deren Ausgrenzung von der Gesellschaft entgegen zu wirken und die maltherapeutische Förderung von lernbehinderten Kindern.

Ausgehend von Joseph Beuys Theorie der „Sozialen Plastik“ möchten wir ein Netzwerk zwischen Schulen, Senioreneinrichtungen und Künstlern knüpfen. Dieses Netzwerk soll ermöglichen, die Kompetenzen und Erfahrungen von Menschen jeden Alters für andere und die Gesellschaft nutzbar zu machen. Neben Kunst- und Begegnungsprojekten wird dazu eine Netzwerkplattform im Internet aufgebaut, auf der die Projekte einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Mehrgenerationen - Kulturarbeit

Der Verein übernimmt Aufgaben als Daseinsvorsorge, die politisch gewollt, aber (noch) nicht umgesetzt sind. Die bisherige Projektarbeit hat deutlich gemacht, das durch das gemeinsame Wirken der Generationen mehr Nachbarschaftlichkeit und Verständnis füreinander entstehen. Kinder, Jugendliche und Senioren verfügen über unterschiedliche Erfahrungen und Fähigkeiten. Durch den gemeinsamen Beitrag zum Ergebnis werden bei beiden Altersgruppen, insbesondere bei den Kindern und Jugendlichen, die soziale Kompetenz und das Arbeiten in einem Team gefördert. Weitere Ziele der Projekte ist die Verbesserung der Lesefähigkeit. Besondere Schwerpunkte werden zudem auf den nachhaltigen Aufbau und die spätere Erweiterung eines Kunstverständnisses gelegt.

 

Der Verein wird vertreten durch den Vorstand, bestehend aus

Ulrich Thiess, Vorsitzender

Friedrich Bonnmann, Schatzmeister

Ralph Stuhl, Schriftführer

sowie

Wolfgang Wimhöfer, Maler, Geschäftsführer

 

>> Satzung als pdf-Datei

>> Internetseite von Wolfgang Wimhöfer

>> Bericht des ehemaligen Vorsitzenden Prof (i.V.) Eberhard G. Fehlau

 

 

Jung trifft Alt Düsseldorf e.V. | Kinderakademie Düsseldorf | info(at)jtad.de 0211 97715310